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Informationen über den Film

  • Titel: In einem Jahr mit 13 Monden.
  • Land: BRD.
  • Erscheinungsjahr: 1978.
  • Regie: Rainer Werner Fassbinder.
  • Darsteller: Volker Spengler, Ingrid Caven, Gottfried John u.a.
  • Länge: ca. 119 Minuten.
  • DVD: Erschienen 2005, erhältlich bei amazon.de.

Klappentext

Jedes siebente Jahr ist ein Jahr des Mondes, in dem besonders viele Menschen an Depressionen leiden. Wenn aber ein Mondjahr gleichzeitig noch ein Jahr mit 13 Neumonden ist, wie 1978, kommt es zu persönlichen Tragödien.

Frankfurt 1978: Die Transsexuelle Elvira Weishaupt findet in ihrer neuen Existenz kein Glück. Sie sucht bei den ihr ehemals vertrauten Menschen Zuflucht vor der eigenen, verworrenen Vergangenheit. Als sie nur auf Spott und Ablehung stößt, bleibt ihr nur eine Entscheidung …

Ein Film über die einschneidenden Begegnungen eines Menschen während der letzten fünf Tage seines Lebens.

Umschlagtext

Ein außergewöhnliches Schicksal in einem nur scheinbar gewöhnlichen Jahr.

„Der Film IN EINEM JAHR MIT 13 MONDEN erzählt von den Begegnungen eines Menschen während der letzten fünf Tage seines Lebens und versucht, anhand dieser Begegnungen herauszufinden, ob die Entscheidung dieses einen Menschen, dem letzten dieser Tage, dem fünften also, keinen weiteren folgen zu lassen, abzulehnen, zu verstehen wenigstens, oder vielleicht gar akzeptierbar ist.“  R. W. Fassbinder

„Der Film spielt in Frankfurt, einer Stadt, deren spezifische Struktur Biografien wie die geschilderte fast herausfordert, zumindest aber nicht als besonders ungewöhnlich erscheinen lässt. Frankfurt ist kein Ort des freundlichen Mittelmaßes, der Egalisierung von Gegensätzen, nicht friedlich, nicht modisch, nett, Frankfurt ist eine Stadt, wo man an jeder Straßenecke überall und ständig den allgemeinen gesellschaftlichen Widersprüchen begegnet, zumindest, wenn man nicht gleich über sie stolpert, den Widersprüchen, an deren Verschleierung sonst allerorten recht erfolgreich gearbeitet worden ist.“  R. W. Fassbinder

Fassbinders Frankfurt in diesem Film hat sich sicherlich nicht für das Urbane als eine Konzentration von Lebensmöglichkeiten entschieden. Er knüpft bewusst an die Filme aus den 20er und 30er Jahren an, in denen die Städte zu Recht als künstliche Zusammenballungen von Arbeitskraft gesehen werden, die industriellen Bedürfnissen durchaus, menschlichen jedoch in nichts entgegenkommen.

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