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Bibliographische Angaben

Die Fakten zum Buch:

  • Autorin: Anna Dünnebier.
  • Titel: Der Quotenmann.
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main.
  • Erscheinungsjahr: 1993.
  • ISBN: 3596117798.
  • Bindung: Taschenbuch, 173 Seiten.
  • Preis: 12,90 DM (vergriffen).

Umschlagtext

Verkehrte Welt: Ein ordentlicher Beamter verwandelt sich, weil die Routinebeförderung gefährdet ist, kurzerhand in ein Quotenfrau – und erlebt sein blaues Wunder. Eine tiefgründige Komödie, erzählt mit bösem Spott und schwarzem Humor.

Klappentext

Der Quotenmann Andreas Krüger ist eigentlich ein ordentlicher Beamter, nicht gerade prädestiniert für ungewöhnliche Einfälle und aberwitzige Entscheidungen. Als eines Tages die Routinebeförderung wackelt, weil eine »Quotenfrau« vorgezogen werden soll – da verwandelt er sich kurzerhand in diese.

Das ist das Satyrspiel zur Tragödie über den Kampf von Karrierefrauen in der Männerwelt. Mit bösem Spott und schwarzem Humor erzählt die Autorin, wie der Quotenmann vom Patriarchat gebeutelt wird. Er ahnt nichts Böses. Hat er selbst Frauen nicht immer fair behandelt? Und natürlich denkt er, er müßte doch eine Superfrau abgeben, er als gelernter Mann, der mehr vom Leben weiß und erlebt hat und der die Frauen kennt. Aber irgendwas läuft ständig schief – und zu Hause behaupten Frau und Tochter auch noch, ihm erklären zu können, wieso. Die beiden haben zu seinem Ärger schnell angefangen, ihn wie seinesgleichen zu behandeln.

Seine Rolle wird ihm lästig. Er merkt, wie er Frauen, und damit auch sich selbst, zu verachten beginnt. Aber je mehr er sich seiner Rolle schämt, um so weniger gelingt es ihm, sich von ihr zu trennen. Eine tiefgründige schwarze Komödie.

Über die Autorin

Anna Dünnebier studierte in Berlin und London. Sie veröffentlichte Hörspiele und Radio-Dokumentationen, Kino-Kurzfilme und zahlreiche Fernsehfilme. »Der Quotenmann« ist ihr dritter Roman. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Köln, verheiratet mit Gert v. Paczensky.

Kommentar

»Ein Mann schlüpft in eine Frauenrolle, um bei einer Stellenausschreibung nicht Opfer der Frauenquote zu werden. Die ganze Geschichte wirkt ausgesprochen konstruiert und unglaubwürdig. Ich konnte ihr weder einen besonderen Unterhaltungs-, noch einen Informationswert abgewinnen.«   Anne

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