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Bibliographische Angaben

Die Fakten zum Buch:

  • Autorin: Mary Flanagan.
  • Titel: Das Begehren der Anderen.
  • Verlag: Ullstein, Berlin; Lizenzausgabe der Bertelsmann Medien AG.
  • Erscheinungsjahr: 1998.
  • ISBN: 3548243894.
  • Bindung: Taschenbuch, 285 Seiten.
  • Ehemaliger Preis: 13 DM (vergriffen).

Umschlagtext

Der schönen Wilden Adèle erliegen im vornehmen Paris der dreißiger Jahre Männer wie Frauen. Für ihren Ziehvater Dr. Sylvester ein doppelter Gewinn, benutzt er sie doch als Versuchsobjekt und Kokotte zugleich. Aber auch seine unscheinbare Schwester Blanche kämpft um Adèle, deren geheimnisvolle Verführungskraft selbst sechzig Jahre später noch die Journalistin Celia und ihre Freunde fasziniert.

Klappentext

Wer ihr begegnet, verfällt ihr: Adèle, der schönen Wilden. Für die Hautevolee im Paris der dreißiger Jahre ist das einfache Mädchen aus den Bergen die Attraktion. Ihrem Ziehvater Jonas Sylvester, einem englischen Gynäkologen von zweifelhaftem Ruf, kommt dies sehr zupaß. Denn so kann er nicht nur medizinische Versuche an seinem Schützling durchführen, sondern auch ihren vollendeten Körper an die Damen und Herren der Gesellschaft vermieten. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist seine unscheinbare Schwester Blanche, deren einziges Ziel darin besteht, den Hermaphroditen Adèle glücklich zu machen.

London, sechzig Jahre später. Ein unglaublicher Fund führt die Journalistin Celia und ihren Jugendfreund Martin, einen Filmemacher, in die französische Hauptstadt. Gemeinsam mit der lebenslustigen Amerikanerin Tamara, einer Professorin für Frauenstudien mit Spezialgebiet Prostitution, begeben sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um das Geheimnis Adèles zu ergründen. Und auch sie erliegen bald ihrer magischen Verführungskraft …

Dieser Roman ist faszinierend wie seine Heldin: erotisch, tiefgründig und voller Überraschungen.

Über die Autorin

Mary Flanagan hat bereits zwei Romane und zwei Erzählbände veröffentlicht. Sie lebt in London.

Stimmen zum Buch

»Dieser Roman ist erotisch, barock und verspielt. Der Leser wird unweigerlich zum Voyeur und als solcher in die Handlung miteinbezogen.«  Times Literary Supplement

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