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Bibliographische Angaben

Die Fakten zum Buch:

  • Autoren: Nadia Brönimann, Daniel J. Schüz.
  • Titel: Die weiße Feder.
  • Untertitel: Fremd im eigenen Körper.
  • Verlag: Bastei Lübbe (gebundene Ausgabe: Zytglogge, Bern).
  • Erscheinungsjahr: 1. Auflage der Taschenbuchausgabe 2003 (gebundende Ausgabe: 2001).
  • ISBN: 3404615255.
  • Bindung: Taschenbuch, 383 Seiten.
  • Preis: 7,90 € (amazon.de) (gebundene Ausgabe: 19,50 € (amazon.de))

Klappentext

Schon als Kind wusste Christian, dass er anders war als die anderen – ein Fremder im eigenen Körper. Doch er lief immer wieder vor sich selbst davon, war Strichjunge an der Côte d’Azur, Revue-Tänzer in Berlin und Drag-Queen in der Basler Schwulenszene. Bis er am Ende ist und erkennt, dass er sich der Lüge seines Lebens stellen muss: Er ist eine Frau im Körper eines Mannes, er ist Nadia.

Eine langwierige Odyssee beginnt …

Über die Autoren

Nadia Brönimann, geb. 1969 in Memmingen (Allgäu), wuchs als Christian Brönimann im Appenzellischen auf. Im Sommer 1998 unterzog sie sich einer chirurgischen Geschlechtsanpassung. Mit Vorträgen in Schulen und Fernsehauftritten macht sie das Phänomen Transsexualität öffentlich und wirbt um Verständnis für die Betroffenen. Nadia Brönimann lebt in Zürich.

Daniel J. Schüz, geb. 1952, absolvierte nach abgebrochenem Medizinstudium die Ringier-Journalistenschule. Seite 1987 Redakteur bei der ›Schweizer Familie‹. Er ist mit einer Holländerin verheiratet und lebt in Cham und Amsterdam.

Kommentar

»Eine ›typischer‹ transsexueller autobiographischer Erfahrungsbericht, könnte man meinen. Und so verkehrt ist das gar nicht. All die Unsicherheiten in der Entwicklung, die Wirren und das Suchen sind ein häufiges Element transsexueller Lebensläufe. Aber dieses Buch hebt sich in 2 Aspekten ab: Zum einen ist Nadia eine der ersten Autorinnen einer jüngeren Generation, die über ihr Leben ein Buch geschrieben hat, zum anderen hat das Buch ein größeres Umfeld erreicht (immerhin so weit, dass ich es in einer wirklich schlecht sortierten Kaufhaus-Buchabteilung entdeckt habe und nicht wie üblich in Spezial-Buchhandlungen oder im Internet).«  Laura

»Nadia Brönimann ist eine Transsexuelle mit einer traumatischen Kindheit und Jugendzeit. Sie ist in Heimen und bei Pflegeeltern als Junge aufgewachsen, hat sich in verschiedenen Ländern als Strichjunge und Travestie-Tänzerin herumgetrieben, Erfahrungen mit Drogen gesammelt und ist durch fast alle Tiefen gegangen, die das Leben bringen kann. Erst als sie sich entschließt, ganz als Frau zu leben und eine geschlechtsangleichende Operation anstrebt, gewinnt sie wieder festen Halt im Leben. Das Buch ist spannend geschrieben. Aber die Hauptperson ist doch sehr extravagant.«   Anne

Weiterführende Informationen

Kürzlich (im September oder Oktober 2004) wurde übrigens eine bewegende Reportage mit und über Nadia im Fernsehen gesendet.

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